Projekte

 

2016 Eröffnung des neuen Gotthard - Basistunnels (Link)

Am 11. Dezember 2016 wurde der neue Tunnel durch den Gotthard offiziell in Betrieb genommen. Er ermöglicht eine Durchquerung der Alpen ohne Steigungen auf einer Höhe von erwa 450 m. Der Tunnel ist 54 km lang. Seine Zufahrten von Norden her über Arth – Goldau Erstfeld, bzw.Süden von Lugano, Bellinzona, Ariolo verläuft zum Teil durch Alpentäler entlang steiler Hänge. Die Strecke wird gegen Steinschläge und Rutschungen durch Netze geschützt. Diese Netze werden von der SBB elektronisch überwacht. ImpactSentinel Sensoren in den Netzen, Datenrelais und ImpactSentinel Basisstationen übernehmen die sichere Datenverbindung zu den Kontroll- und Interventionszentren der Bahngesellschaft.

Bei Ereignissen, die die Gleise der Gotthardstrecke bedrohen oder gar akut behindern, werden die Alarme der ImpactSentinel Sensorik für Wartungsbedarf oder im Alarmfall unmittelbar zum Stopp der Züge verwendet.

Auch die alte Gotthardstrecke ist mit dieser Sensorik überwacht, denn dort werden parallel zur schnellen Strecke durch den Gotthard Basistunnel langsamere Züge, Ausweichverkehr und Ausfluggsverkehr abgewickelt.

 

30.06.2014 - Großreifling / Steiermark

Die Pilot Installation des “Sentinel for Alpine Railway Traffic” (SART) wurde erfolgreich in Betrieb genommen und der ÖBB für die nun folgende Probebetriebsphase übergeben.

SART ist ein Forschungsprojekt zur Naturgefahren Warnung, das im Auftrag der österreichischen Forschungsfördergemeinschaft (FFG) und der ÖBB von einem Konsortium mit INGLAS/ProtectSentinel (IPS) als Hauptauftragnehmer und der Loughborough University (LBU) als Partner durchgeführt wurde. Es kombiniert ein Frühwarnsystem für bevorstehende Hangrutschungen mit der Erkennung von unmittelbaren Gefahren durch Fremdmaterial, dass sich auf die Gleise zubewegt. Die Frühwarnung basiert auf dem von der LBU entwickelten Slope ALARMS Detektionsverfahren (www.slopealarms.com), das die von einem sich verformenden Hang ausgehenden Bodengeräusche zur Ausgabe von Warnungen nutzt. Die Detektion von Materialbewegungen wird durch ImpactSentinel Sensoren neuester Bauart bewerkstelligt, die sich auf eine leichten Zaun in der Falllinie vom Hang zu den Schienen befinden. Sobald die Sensoren eine Materialeinwirkung auf den Zaun feststellen, lösen zwei Kameras aus und senden Bilder vom Geschehen an die Betriebszentrale der Bahn.

Für weitere Informationen laden sie sich folgende Publikation als PDF herunter:

                    

Schutzzaun mit ImpactSentinel Sensoren

Antenne

Detektionszaun mit Kamera

 

14.11.2012 Steinschlag - Gotthardstrecke

Die ImpactSentinel Naturgefahren Warnanlage zur Überwachung des Geländes funktionierte einwandfrei: Der Steinschlag löste einen automatischen Alarm aus, woraufhin die Züge rechtzeitig gestoppt werden konnten, niemand wurde verletzt.

Bereits im  Juni 2012 hatte ein Erdrutsch in Gurtnellen die Strecke verschüttet. Einige Tausend Kubikmeter Gestein stürzten auf die Gleise. Dabei wurden drei Personen verschüttet, die im Gebiet mit Felssicherungsarbeiten beschäftigt waren. Eine Person konnte nur noch tot geborgen werden. Dies war mit Anlass dafür, warum die ImpactSentinel Warnanlage installiert wurde. Sie warnt Züge oder am Gleis beschäftigte Personen vor Felsschlag.

Schienenverkehr in beide Richtungen unterbrochen

Riesiger Fels blockiert Gotthardstrecke

Aufgefangene Gesteinsbrocken

 

27.10.2010 - Kaschirand

Weitere Teile der Eisenbahnlinien der SBB werden nun von ImpactSentinel Sensoren überwacht - diesmal bei Kaschirand.

ImpactSentinel Funksensor auf Schutznetz in Kaschirand

Große Reichweiten für die Funksensorsignale werden durch den Einsatz solarbetriebener Repeater möglich

ImpactSentinel Sensoren, zuverlässig auch bei extremen Wetterbedingungen

 

18.03.2010 - Murgang Veltheim

In der Testanlage in Veltheim werden Fangnetze für Muren getestet. ImpactSentinel Sensoren kommen auch hier zum Einsatz.

Schutznetz für Muren mit ImpactSentinel Sensor (vor Versuch auf Geobrugg Testanlage, Bild 1/3)

Mure beim Aufprall (auf Geobrugg Testanlage, Bild 2/3)

Aufgefangene Schlammlawine (auf Geobrugg Testanlage, Bild 3/3)